Der Kreis schließt sich

Vor sechs Monaten bin ich in Perth angekommen, mit wenigen Erwartungen, aber umso mehr Vorfreude auf das was kommen mag.
Heute bin wieder in Perth, mit wunderschönen Erlebnissen, einmaligen Erfahrungen und unbezahlbaren Erinnerungen….“Dinge” die so wertvoll sind und die einem keiner mehr nehmen kann. ”Dinge” die so wertvoll sind, dass man es nicht sofort begreifen kann.

Ich denke, ich muss nicht sagen, dass sich jede Woche, jeder Tag und jeder Moment dieser Reise gelohnt hat. JA, es war die richtige Entscheidung!

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Perth

Die Tagesgestaltung der letzten Woche war überwiegend dadurch bestimmt, den Bully zu putzen und verkaufsfein zu machen. Vom hartnäckigen roten Sand befreit, sieht er nun wieder gut aus, riecht gut und schnurrt vor sich hin wie eh und je! Das war wirklich ein Glücksgriff, der Bully, und noch dazu ein treuer Gefährt auf meinen 27.500 Kilometern über sämtliche Wege, Pisten und Straßen, durch die Zivilisation, aber doch meist durch die endlosen Weiten und Wüsten Australiens.
Am liebsten würde ich ihn mit nach Deutschland nehmen, aber das geht nicht *Tränchen verdrück*. Deshalb hoffe ich jetzt noch auf einen guten Verkauf und treuen Neu-Besitzer, der ihn genauso gut behandelt wie ich.

Der Bully wäre allerdings nicht das gewesen, was er war, wenn ich nicht so eine fabelhafte Hilfe beim Kauf und beim “Herrichten” am Anfang und Ende der Reise gehabt hätte:

Lieber Günther, vielen Dank für die vielen Stunden und die Arbeit die du in den Bully investiert hast. Dadurch wurde diese Reise zu dem was sie war, einem einmaligen und sorgenfreien Erlebnis. Vielen herzlichen Dank!

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Kalbarri–Perth

Die letzten Tage der Reise sind nun angebrochen und ich freunde mich langsam aber sicher mit dem Gedanken an, bald wieder in Deutschland zu sein. Aber vorher genieße ich noch Australien wo es möglich ist. Dementsprechend haben wir auch entschlossen uns Zeit zu lassen mit den 500 Kilometern.

Den ersten Stopp nach Kalbarri legten wir in Geraldton ein, einem mittelgroßen Städtchen direkt an der Küste. Wirklich viel gab es dort nicht zu sehen, aber dennoch war es wieder eine willkommene Abwechslung zu “Natur pur” Zwinkerndes Smiley. Anschließend sind wir das Küstensträßchen weiter Richtung Süden gefahren und haben uns über die zunehmend grüner werdende Landschaft gefreut. Es ist so grün, dass ich mich teilweise an zu Hause erinnert fühlte.

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Kalbarri National Park

Die erste Nacht in Kalbarri haben wir auf einer Pferde-Ranch verbracht. Der kleine Campingplatz war sehr nett und man fühlte sich wie auf einer spanischen Finca, mit Pool, Bergen, einem Fluss, vielen Pferden, Hunden und sonstigen Tieren. Zuvor haben wir allerdings den Nationalpark Kalbarri besucht, der uns wieder sehr gut gefallen hat. Viele kurze aber nette Wanderwege wurden zu den Gorges angelegt und sogar Overnight-Hikes wären möglich. Allerdings haben wir uns aufgrund der kalten Nächte (ca. 5 Grad) gegen einen Overnight-Hike entschlossen und somit sind wir am zweiten Tag eine 8km Strecke oberhalb der Klippen gelaufen. Der Blick auf das Meer von der Steilküste war traumhaft. Landschaftlich hat mich der Teil stark an die Great Ocean Road erinnert, nur mit viel weniger Touristen. Zum Sonnenuntergang gaben dann wieder mal die Wale ihr bestes: Sie sind gesprungen und geplanscht im Licht der untergehenden Sonne und haben ein wunderschönes Bild abgegeben!

Den zweiten Tag haben wir allerdings nicht nur mit Laufen verbracht, sondern auch mit Kanufahren. Für 2 Stunden sind wir den Fluss nach oben, unten, recht und links gepaddelt, wobei wir “einmal umfallen und alles nass machen” natürlich nicht ausgelassen haben Zwinkerndes Smiley.

Auch der Strand von Kalbarri ist wunderschön. Riesige Wellen, die von mutigen Surfern abgeritten wurden haben uns zu einer Kaffeepause “gezwungen” und somit saßen wir 2 Stunden am Strand und haben uns Sonnen lassen.

Die zweite Nacht verbrachten wir wieder auf einer Ranch, die diesmal allerdings 25 km südlich von Kalbarri lag. Auch hier wieder ein schöner Sonnenuntergang, wunderbare Sanddünen und Meeresrauschen zum Einschlafen Smiley.

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Coral Bay

Auf dem Weg nach Monkey Mia legten wir einen Schnorchelstopp in Coral Bay ein. Der Ferienort war mächtig voll, aber da wir um die Mittagszeit angekommen sind, waren die Strände und das Wasser nur spärlich besucht. Wir sind ein Stück den Strand runtergewandert, haben dort unsere Handtücher ausgebreitet und nach einer kleinen “Aufwärmphase” (es ist ja Winter und hat somit nur noch um die 24 Grad, PLUS sehr viel Wind = gefühlte 18 Grad) ging´s mit dem Schnorchel ins Wasser. Die Strömung war recht stark und somit musste man nichts weiter tun als uns treiben lassen. Somit sahen wir die gesamte Vielfalt und Schönheit des Riffs und der Korallen. Die Korallen waren an diesem Riff die schönsten, die ich in Westaustralien gesehen haben. Das Highlight kam hier allerdings zum Schluss: Wir wollten uns gerade auf den Weg nach draußen machen, als wir zuerst einen rieeeesigen Fisch gesehen haben und dann ganz plötzlich eine 2 Meter lange Moräne aus ihrer Höhle geschwommen ist. Sie war weiß, mit großen schwarzen Punkten, relativ platt und ihr eleganter Schwimmstil war absolut beeindruckend. Tolles Tier!

Vor Sonnenuntergang sind wir dann schnell noch zur nächsten Rest Area gefahren, die zwar nicht so idyllisch lag, wo wir aber mal wieder ein paar andere junge Reisende getroffen haben.

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Exmouth und Cape Range National Park

Nach sieben Tagen Outback erreichten wir die kleine Ferienstadt “Exmouth”. Unglücklicherweise sollten an diesem Wochenende die Ferien in Westaustralien beginnen und somit mussten wir uns sputen, noch freie Campsites im Cape Range National Park zu ergattern. Zum Glück konnten wir die Reservierung ganz komfortabel online abwickeln. Was uns ein “Schlangestehen” am Parkeingang um 7:00 morgens erspart hat. Vorher haben wir uns aber noch zwei Nächte im preiswerten Yardie Homestead Caravan Park eingebucht. Dort hab es endlich!!! wieder heiße Duschen. Das war die erste heiße Dusche seit Broome! Zwar duschte man mit Salzwasser, aber das war okay. Hauptsache frisches Wasser und heißes Wasser!

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Karijini National Park

Der Karijini National Park ist auf meiner bisherigen Reise der schönste National Park, zumindest hinsichtlich der Wanderrouten, aber auch landschaftlich rangiert er mit den anderen National Parks an oberer Stelle.

Die erste Nacht verbrachten wir im National Park Campground an der Dales Gorge. Von dort aus konnte man nach kurzem Fussmarsch die Dales Gorge mit ihren zwei Wasserfällen Circular Pool und Fortescue Falls besichtigen. Ein hübscher, einfacher Wanderpfad verbindet die beiden Wasserfälle mit einander.

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Der Weg durch die Gorge,  mit steilen Felswänden rechts und links, sowie zahlreichen Flussüberquerung bei denen auch mal die Schuhe nass sauber werden können Zwinkerndes Smiley.

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Broome – Karijini National Park

Auch diese Strecke war mal wieder Kilometerreich. Aber wir wussten sie sinnvoll zu unterbrechen. Nachdem wir die erste Nacht auf einer Rest Area nahe Broome verbracht haben und am nächsten morgen mit einem Sandstrum vom andern Stern aufgewacht sind (der rote, sehr feine Sand flitzt in alle Ritzen und legt sich auf allen Flächen ab Zwinkerndes Smiley), sind wir schlauerweise an die Küste gefahren, wo der Wind natürlich nicht abgenommen hat, aber zumindest hatten wir einen tollen Strand und ein hübsches, wenn auch einfaches Camp “Barn Hill Station”.

Das Camp lag in der Roebuck Bay und verfügte über Toiletten, zugige und niemals warme Solarduschen, sowie direkten Zugang zur wunderbaren Bucht. Die Jungs haben ihr Glück beim Angeln versucht, währenddessen ich mich lieber gesonnt habe. Wenigstens hat der Nachbar einen dicken Thunfisch rausgezogen (sorry Jungs, aber es heißt ja immer “Fisch brauchen wir keinen kaufen, den fangen wir selber”), von dem wir ein dickes Stück abbekommen haben:

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Nach zwei Tagen Pause ging´s dann weiter zum Eighty Mile Beach, der allerdings für Schwimmer und Surfer weniger geeignet ist. Es tummeln sich viele Fischer und die ganzen 4WD-Fahrer am Strand, der gefühlt befahrener ist, als ein Highway. Der Strand an sich  ist allerdings wirklich schön:

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…und das 80 Meilen lang

 

 

 

Um die lange Fahrt etwas zu unterbrechen legten wir noch einen Zwei-Tages-Stopp im hübschen “Cape Keraudren Campground” bzw. National Park ein, auf dem es wieder mal einen wunderschönen Sonnenuntergang zu sehen gab. Außerdem Rochen, Haie, (theoretisch Krokodile), Krebse und zerklüftete Riffformationen direkt neben dem Eighty Mile Beach.

Schließlich haben wir Port Hedland erreicht, von wo aus wir nach einem kurzen “Auffüllstopp” weiter gefahren sind zur letzten Rest Area, vor dem lang ersehnten Ziel “Karijini National Park”.

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Broome

Broome wurde uns als “schönste Küstenstadt Australiens” und “unbedingt sehenswert” von anderen Reisenden beschrieben…nun ja, ich die Stadt ist wirklich schön wenn man Geld hat. Wir sind allerdings vom ersten Campingplatz geworfen worden (der zweite sollte einen Tag nach unsere Abreise von “Backpackern” geräumt werden) und wenn man eher auf Sparflamme lebt, kann man dort nicht wirklich viel machen. Die “Fussgängerzone” ist zweifelsohne nett anzusehen und es gibt zur Abwechslung mal nette Restaurants direkt am Wasser. Aber das alles ist eben nur bezahlbar, wenn man nicht “Backpacker” ist.

Wir haben am zweiten Tag einen Stadtbummel unternommen, natürlich mit einem Abstecher zu McDonalds für einen Soft Serve Cone für 0,30 $ Smiley (McSunday in der Waffel ohne Soße)…das einzige was man sich wirklich leisten kann in Broome. Anschließend sind wir zum Sonnenuntergang an den schönen Cable Beach gefahren:

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..nach Westen fotografiert…

 

 

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Emma Gorge–Broome

Diese Strecke haben mal wieder lange Fahrtage, keine Dusche, kein Handyempfang, kein Strom und einen Tramper mit sich gebracht. Der Tramper den wir mitgenommen haben stellte sich als mehr oder wenig gut riechender Franzose raus, der lecker Galett (schreibt man das so?) für uns gekocht hat und sich selbst als “professional backpacker” bezeichnet hat.  Was so viel heißt wie: ein T-Shirt reicht locker für 3 Wochen, Fleischwunden am großen Zeh mit weghängenden Hautfetzen näht man selbst (weil Nähzeug hat man ja immer dabei) und überhaupt ist alles “easy”. Naja, losgeworden sind wir ihn dann letztlich wieder in Broome, amüsant war´s trotzdem. Ja und sonst so…haben wir erlebt:

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(gifte) Schlangen, die unseren Weg zur Gorge gekreuzt haben…

 

 

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(kontrollierte) Bushfeuer unweit der Rest Area, die wie Tornados ausssahen…

 

 

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einen Abstecher zur hübschen Geikie Gorge…

 

 

 

und dann endlich, die Ankunft in Broome…

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